»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«
Am 8.12.25 wurde im Beisein von Kulturstaatsminister Weimer das Haus der Geschichte neu eröffnet. Direktor Harald Biermann betonte die Freude, nach fast sechs Jahren Entwicklungsarbeit ein neu sortiertes, stärker digital und partizipativ aufgebautes Angebot präsentieren zu können. Minister Weimer führte in Vertretung von Kanzler Merz, der sich entschuldigte und akute Sicherheitsfragen in London besprach, besonders die demokratiegeschichtlichen Impulse der neuen Ausstellung aus, welche die – trotz aller Krisen oder Anfeindungen – „bewährte Demokratie“ der Bundesrepublik zeigen könnten. Von Seiten der CvO war Niko Lamprecht als Bundesvorsitzender des VGD anwesend, er konnte im Gespräch mit Direktor Biermann die Idee einer vertiefenden Kooperation von VGD und HdG weiterführen, kündigte den Besuch eines ganzen CvO-Jahrgangs im Januar 2026 an und konnte sich bei einer ersten Besichtigung zum Konzept der Ausstellung informieren. Tatsächlich ist auch ein Entdeckungs- und Reaktionstool bei vielen Stationen eingebaut, womit man junge Menschen motivieren kann. Außerdem wurden viele Themen auf die Gegenwart bezogen, um eine Bezugslinie oder Vergleiche anzuregen. Nachdenklich steht man z.B. vor einem Plakat der „Sozialistischen Reichspartei“, die in den 50ern der frühen Bundesrepublik auf rechtsextremem Feld (mit vielen Altnazis) unterwegs war und bald verboten wurde. Sind diese Forderungen verschwunden...?
Bei der Eröffnungsfeier waren auch Schülergruppen anwesend, ein Foto zeigt Niko Lamprecht mit einem LK Geschichte aus Köln sowie dessen Leiter Dr. Schweppenstette.
(Fotos N. Lamprecht/F. Schweppenstette)